Acht Schweizer Pensionskassen investieren rund 638 Millionen Franken in die Rüstungsindustrie, darunter Atomwaffen, Streubomben oder autonomes Töten.

Für die Analyse wurden Kategorien aus mehreren Quellen zusammengestellt. Zentral war die gemeinnützige Organisation Facing Finance mit Sitz in Berlin.
Untersucht wurden die Pensionskassen des Bundes (Publica), der Post, der Stadt Zürich sowie die Pensionskassen der Kantone Aargau, Basel Landschaft, Genf, Graubünden und Schwyz. Sie alle legten ihre Anlagelisten offen, als wir sie per Öffentlichkeitsgesetz dazu aufforderten. So war es erstmals möglich, die Investitionen zu analysieren. Bei der Pensionskasse der Post wurde vereinbart, dass keine Einzelinvestitionen öffentlich gemacht werden. Deshalb werden in diesem Artikel keine Beispiele genannt. Andere Pensionskassen wie etwa die der Kantone Zürich, Bern oder Waadt weigerten sich vollständig, ihre Investitionen offenzulegen.
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